Band 
Erster Theil.
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rettn Kloster nuestra Senvra de la Fuencisla wendet sicheine gut gepflasterte Straße um die finstere kolossalischeFelsengruppe und leitet unbemerkt zur steilen Hohe derStadt, die mit starken Mauern und festen Thürmen nachMaurischer Weise umfasst ist. Ihr hohes Alter sprichtsich in der Bauart sehr deutlich aus. Man sieht keineeinzige schöne Strasse, alle sind steil, winkelig, engeund finster; Römischer, Gothischer, Maurischer undSpanischer Styl herrscht hier in buntem Gemische. Znden Mauern und an den Thürmen besonders bemerktman noch sehr viele Römische, ungeschickt angebrachteInschriften, die aber, durch den Zahn der Zeit ange/griffen, nur stellenweise gelesen werden können. Ueber.'Haupt gewahrt das Innere von Segovia durch den Gerschmack seiner zu verschiedenen Zeiten bald auf Felsenbald im Thale crbaueten Häuser ein seltsames, wildesAussehen. Unter den neuern Werken der Architeccurzeichnen sich mehrere Privatgebäude, so wie die König-liche Tuchmanufactur, das Nathhaus, der bischöflichePallast und das Consistorialgebäude aus. Von den 2 7Pfarrkirchen und 24 Klöstern sind nur einige im neuernStyle aufgeführt und contrastircn in ihrer kleinlichenPracht auffallend mit dem kühnen Schwünge frühererJahrhunderte. Die prachtvolle Kathedralkirche, mittenin der Stadt, ist ein Meisterwerk Gothischer Baukunst.Ihre Länge beträgt 220 Fuss und ihre Breite die Hälfte. -Den Capitelsaal und die herrliche Sakristei schmückenkostbare Gemälde der berühmtesten Künstler. Die Kirchezeichnet sich vorzüglich durch ein Basrelief in Holz aus,das eine Abnehmung des Heilands von, Kreuze darstellt.