Band 
Erster Theil.
Seite
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zehn Pariser Fuß. Der höchste Punct der Wasserleitung,deren unterste Reihen von ihrem Anfange bis zu der Stadtauf 159 Dogen ruhen, ist bei den Stadtthoren 102Fuß. Sie zieht sich zuerst, östlich herkommend, in einemstumpfen Winkel von Norden nach Süden und beugtsich dann von Osten nach Westen. Wenn es übrigenswirklich so ist, wie es scheint, daß man bei dem Dausdieses kühnen Kunstwerkes, dem wenige andern noch vor«handenen gleich kommen dürften, keinen Mörtel gebrauchthat; so mag die Ursache seiner bewunderungswürdigenDauer und Festigkeit lediglich in dem Gleichgewichte undder wechselseitigen Adhäsion der auf einander liegendendrei Fuß langen und zwei Fuß dicken Steine beruhen,wofetn man nicht annehmen will, daß solche inwendigdurch Bleiguß an einander gekittet sind, und daß dieSchlußsteine einer jeden Dogenwölbung durch Eiscnstangenfestgehalten werden. Der ganze Bau hat ein finsteresAussehen; die Steine, wegen ihrer blauen Farbe vonden Spaniern Berroquenas genannt, sind roh behaucn,die Ecken abgerundet und stellenweise mit Gebüsch be«wachsen.

Das oben erwähnte echt Maurische Schloß, Alcarzar genannt, wird durch eine schöne Esplanade von derStadt getrennt, doch so, daß eine steinerne Drücke dieVerbindung mit letzterer möglich macht. Zn den großenSälen und hohen weiten Gewölben desselben hatte unsereBrigade Raum genug auszuruhen, während die Officierebei den Bürgern einquartirt waren. Mächtig von demGedanken an die große Vorzeit ergriffen, steht man stau«nend an dem Eingänge dieses Riesenwerkes und wagt er