Hier sollten die Schritte des gewaltigen Siegers noch aufeinige Tage gehemmt werden. Sechszigtausend Feindebewegten sich aus der Hauptstadt her ihm entgegen, All«durch des Sacramcnts heilige Kraft dazu verbunden,Mann für Mann wenigstens einen Franzosen zu er-legen.
Auf beiden Flügeln und im Mittelpuncte rückt«General Lapisse zu gleicher Zeit vor, unterstützt von sechsArtillericstücken, hinter denen Monlbrun mit einem Gar-deregiment Polnischer LaucierS aufgestellt war. Die feind-lichen Plänkler waren bald auf ihren Haupthcertheil zu-rückgeworfen, von nun an aber ward der Kampf überaushartnackig und ungleich. Das 96. Regiment Linien-infantcrie, welches gerade auf der Straße vorwärts ge-gangen, kam viel früher vor die Mündung der feindlichenKanonen, als die beiden andern Flügelcolvnn.n. Zurückdurfte es nicht, wenn es nicht unnützer Weise einem nochgrößcrn Verluste sich bloß stellen wollte; nur ein kühnesVorwärts verhieß noch Rettung, selbst Vortheil. Ent-schlossen drang also das Regiment auf den Feind ein,stürmte, jedoch vergebens, zweimal seine Redoutcn, undwurde furchtbar von dem Kartätschcnfcuer niedergeschmet-tert. Allein die Braven fürchteten den Tod nicht. Schonhatte der Oberste zum dritten Male commandier «cn oiso-rles Iisjonettes», als die zwei Flügelcolonucn hervor-brachen und sich links und rechts auf die feindlichen Ver-schanzungen warfen. Doch auch die vereinigte Anstren-gung dieser 5,000 Tapfern ermangelte des glücklichenErfolgs. Ein großer Verlust war das Ergebniß ihrerBeharrlichkeit, welche zuletzt mit völligem Untergang«