Band 
Erster Theil.
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ihre verheerenden Donner auf die geängstete Stadt schlcu-dcrtcn. Am wirksamsten spielte die Batterie unter Se-narmont in einer Entfernung von scchszig Klaftern aufdie Mauern des Retiro. In weniger als einer Stundewaren die Dreschen gangbar und die Voltigeurs der Di-vision Vilatte, von einigen Bataillonen unterstützt, Mei-ster dieses Punctes, der, ziemlich fest, die ganze Stadtbeherrschte und von 4,000 Spaniern umsonst vertheidigtward.

Die China fiel zu gleicher Zeit und bald drangenauch die Voltigeurs der Division Lapisse durch das ThorFuencaral, mehrerer Casernen und Palläste sich bemäch-tigend, welche der Feind verschanzt hatte. Auf dem Prado begegneten die stürmenden Truppen sich, wo sie Befehlerhielten, bei Todesstrafe nicht weiter in s Innere derStadt vorzudringen. Der Kaiser wollte ihrer schonen.Keine frischen Truppen durften daher ihnen nachrücken,auch schwiegen bald des verheerenden Geschützes Donner-laute. Zm Westen lagen einige Häuser in Trümmern,so wie die Stallgebäude des Netiro; auf der Seite desPrado war kein Haus von Flinlenkugeln unerreicht ge-blieben.

Nach dieser kleinen Warnung und auf die Nach-richt, daß ein Theil ihrer Reservearmee diesseit Alcala'sde Henares einen beträchtlichen Verlust an Mannschaft,Kanonen und Munition erlitten, Loten die Spanier Ca-pitulation an; General Morla und Don BernardoZryarte erschienen als Unterhändler im Kaiserlichen Haupt-quartier , eine vierundzwanzigstündige Frist zu erbitten,um indeß das aufgeregte Volk zur ttebergabe zu vermögen.