Band 
Erster Theil.
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die ihre Hände mitDlut befleckt hotten, ver«haftet werden sollten. Am 27 . früh sieben Uhrzogen die Franzosen in die Stadt ein. Die Bauern unddas Militär wurden entwaffnet. Die Uebergabe diesesäußerst wichtigen Seeplätze« setzte die Franzosen in denBesitz einer sehr schönen Spanischen Flotte, die aus dreiLinienschiffen von 112, aus zwei von 80, einem von74, zwei von 64 , drei Fregatten von 40 Kanonen,und mehreren Corvetten, Driks und andern Fahrzeugenbestand. Das Schiffs- und Festungsgeschütz betrug gegen1,500 Stücke; auch fehlte es nicht an der dazu gehört«gen Munition und an andern Kriegs« und Lebens«Bedürfnissen.

Diese Siege der Franzosen wurden inzwischen nichtohne schmerzliche Opfer errungen. Soult allein hatteüber Z,ooo Mann verloren; bei weitem weniger Mar«schall Ney, welchem schwächere feindliche Corps entgegen-standen, die er bald zerstreuet hatte. Seine Seiten«Märsche erleichterten Soults Bewegungen, und nachdemeinmal Zamora und Vigo gefallen waren, und Roman»sich mit kaum S,ooo Mann in die unwegsamsten Ge-birge flüchten mußte; bedurfte es keiner so großen An-strengungen mehr, Galicien dem Scepter des neuenHerrschers zu unterwerfen. Das Militär ging mit einemguten Beispiele voran, und die Bischöfe folgten, indemsie in feierlichen Reden an das Volk dieses zur Ruheund Ergebung in den Willen des Herrn ermähnten.

Dem Marschall Soult stand nunmehr auch derWeg nach Portugal offen, den er ohne Verzug betrat.