Band 
Erster Theil.
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jeder Gewalt unbezwinglichen Trotz bot. Der Sitz derJnsurrcctioiisiunra, ward sie bcnebens durch der Möncheunermüdet Streben zu schrcckenvollcr Zornglut entflammt.Maria vom Pfeiler mußte die Wunder thun, welche eineerhitzte Phantasie erträumte; die beredte Zunge fanatischerGlaubcnsprediger verkündete sie dem Volke, welches, be-gierig horchend, für den Himmel selbst gegen ein neuesTitanengcschlccht zu kämpfen wähnte. Des eiferdurchglüh-ten Palafox nimmer rastende Anstrengungen vollendetender Kühnheit Vcrzweifelungsplan.

Die nächsten Tage nach der ersten Belagerung hatteman wegen Zaragoza's glücklicher Rettung im Taumel derFreude verbracht. Ais dieser verschwunden, erinnerte sich)ener junge Aragonier seines bereits so ruhmvoll begonne-nen Werkes und setzte es fort. Bald stand die ganze männ-liche Blüte der Provinz unter dcS Vaterlandes Fahnen,geschützt durch der Hauptstadt befestigte Mauer und andereVerschanzungen , die man seitdem i. September l8v3 an-zulegen angefangen. Die Umgegend, bis auf 13 iL MetreSvon der Stadt, war durch das Umhauen der Olivenanlagenund das Niederreißen aller Gebäude gelichtet worden. Treudem Grundsätze, von welchem man bei dem Mangel anhinlänglichem Geschütze keineswegs abgehen darf, wenn-auch die Zeit und eine große Anzahl Vertheidiger die wei-tere Ausdehnung der Werke einer Festung erlauben, zogPalafox seine Verrbeidigungslinien in einen engen Kreiszusammen, um ihnen mehr Festigkeit zu geben, und zu-gleich um nach allen Seiten hin mit größerer Leichtigkeitschleunige Hülfe schicken zu können, wo man deren fürden Augenblick bedurfte. Weniger haltbar waren die Werke