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Spanier, die jedes Zimmer vertheidigt hatten, mit demBayonnette genommen wurde. Erst nach einer Anstren«gung von zwei Tagen gelang es der Division Grandjean,sich dieser Häuser zu bemächtigen. Nie war ein Kampfschrecklicher. Blut befleckte jeden Hauswinkel; in denHöfen, Sälen, Zimmern, Kellern und den Speichernthürmten sich die Leichen. Der Feind warf sich jetzt indie anstoßenden Gebäude und belagerte nun die Belagerer.Zur Sicherheit sprengten diese die theuer errungenen Haiuser, um sich hinter deren Schütte aufzustellen.
Nicht minder wüthend war während des 28. »ndS9. der Kampf um den Besitz einiger kleinen Häuser,'die den Zugang der Straße an der Puerta Quemadadeckten. Nur mit unsäglichem Mühen und mittelst einerPetarde drangen endlich die Franzosen in Eines derselbenein und warfen durch den Kamin Haubihgranaten, währrcnd in dem untern Stocke um den Besitz eines großenZimmers gestritten ward. Belagerer und Belagerteschnitten zugleich in dieselbe Mauer, diese von innen,jene von außen, Schießscharten ein; Einer wollte esdem Andern zuvorthun. Die Kämpfer lauerten hinterder Wand, und im Augenblicke, wo sich ein Stein löste,steckten sie ihre Gewehre beiderseits in die Ocffnung undverbreiteten Tod. Noch setzte des Morde» Grausen ingleichzeitiger Begegnung dem Wuthkampfe keine Grenzen.Sieg oder Tod für's Vaterland war des Zaragozanersfeierlich beschworenes Losungswort. Durchdrungen vonStreitbegier für solch' heilige Sache, stürzten sie sich indie unterirdischen Gewölbe, um dort Minenkammern zuerrichten und ihren Feind, y-ennauch sich mit ihm, in
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