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Heiligthums nicht geschont; es stand durchlöchert undbot der Zuflucht fürder keine Sicherheit.
Lannes beschloß nun die Wegnahme der Vorstadtauf dem linken Ebroufer, wo er bereits am 7 . durch dieDivision Gazan das von einigen hundert Schweizernund zwei Kanonen hartnäckig vertheidigte Jesusklostermit Sturm hatte wegnehmen lassen. Herr der Vorstadt,konnte er den ganzen Durchmesser der Stadt, sein Feuerkreuzend, benutzen und endlich auch von dieser Seite die/selbe unmittelbar angreifen. Seines Unternehmens gewißzu seyn, harte Lannes drei Wochen mit Vorbereitungenzugebracht, indem er Parallelen, Laufgräben und Bat/terien anlegen ließ. Am 17 . in der Frühe begannen fünf/zig Kanonen ihr zerstörendes Feuer. Bald lagen vieleGebäude der Vorstadt und alle Brustwehren in Schutt.Ihre Vertheidiger standen den feindlichen Kugeln gänz/lich bloß gestellt. Vorzüglich waren diese auf die Brückegerichtet, um die Verbindung mit der Stadt abzuschnei/den. Versage fand aufderselben seinen Tod. Nachmittagsdrei Uhr drang ein Bataillon des 28. Französischen Nergiments Linieninfanterie gegen das Kloster Sän Lazarovor, in dessen vier Fuß dicke Mauern man eine unge/heuere Dresche angelegt hatte, und bemächtigte sich des/selben. Der größte Theil der aus Spanischen Gardenund Freiwilligen Ferdinands des Siebenten bestehendenBesatzung ward des Todes Opfer.
Die Eroberung dieses Klosters war so wohl für Za/ragoza selbst, als für die Vertheidiger der Vorstadt, dieaus 7,000 Mann, meist Linientruppen, bestanden, einsehr großer Verlust, indem dadurch den Belagerern der