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Schloß am 21. Februar von den Siegern beseht. EineGarnison von mehr als 15,000 Mann aller Waffen/gattungen legte vor dem Portillothore vierzig Fahnenund ihre Gewehre nieder, zu schwach, sie fernerhin zutragen. Abgezehrt und entnervt an Leib und Seele,wahrhaftige Schreckcnsbilder, Geschöpfe wie einer andernWelt nur in verwandter menschlicher Hülle, dem Augeeckeihaft, der Brust von Erz sogar tiefes Mitleid,Erbarmen erregend, also waren jene Fcstebeschützer! —Wie tief erschütterte Franzosen und Polen ihnen jeglicherArt Erfrischung darboten, verschlangen sie, wankendeTrauergestalten, heißhungcrig die allzu lang entbehrtereichliche Nahrung, so daß noch da zum Theil sie denTod fanden, wo ihr mit neuer Hoffnung zum Leben er/fülltcr Geist nur allein Erquickung gewahrte.
Man fand in dem Platze ISO Kanonen, derennoch S6 in brauchbarem Stande waren, 10,000 Eng/lische Flinten, eine große Menge Kugeln für alle Caliber,aber keine Pulvermagazine.
Während der Belagerung wurden 16,000 Bombenin die Stadt geworfen. Innerhalb dieser Schreckens/zeit fanden hier 24,000 Menschen den Tod, der vierteTheil durch das Feuer der Belagerer, die andern durchdie Pest, die verheerend unter den wüthigen Vertheidi/gern wüthete. Noch am 24. Februar, dem Tage desEinrückens der Franzosen (Marschall Lannes selbst hielterst am 5. März seinen feierlichen Einzug unter demDonner von 200 Kanonen, empfangen auf dem Platzeder Kirche de nuestra Senora del Pilar von allen öffent/liehen Behörden mit Kreuz und Fahne), waren die Hospiz