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von der physischen Überlegenheit der Streitkräste seinesCorps erwarten ließ, augenblicklich benutzend, rückte nochan demselben Abend ( 28 . Januar) in Granada ein, nach-dem ihm einige Stunden zuvor die Obrigkeiten dieser al-ten berühmten Hauptstadt die Erklärung von der Unter-werfung ihrer Mitbürger schriftlich überreicht hatten, diesie am folgenden Tage mit dem Eid der Treue besiegel-ten. Man fand hier zwölf Artilleriestücke, einige Ver-rathe von Pulver und Kugeln; doch an MundbedarfnurWeniges von Bedeutung. Auch wurden mehrere kriegs-gefangene Franzosen, die zeithcr in schrecklichen Kerkerngeschmachtet, in Freiheit gesetzt und ein trefflich organi-sirtes Schweizerbataillon von lOOO Mann, das bei Bay-len mit Dupont gleiches Schicksal gehabt, der Französi-schen Armee wieder einverleibt.
Um sowohl gegen die zahlreichen Schwärme der Gu«errillas, die mit frechen Umtrieben in der nahen SierraNevada hausten, einen sichern Verthcidigungspunct zuhaben, als auch Grnuada's Einwohner, denen man trotzihres kaum geleisteten Eides wegen der oft gepredigtenSpanischen Mönchsmoral „Imeretieo »on « 8 t svi-vanäuflckes" zu trauen nicht Ursache hatte, im Zaum zu halten,gab Sebastiani sogleich Befehl zur Befestigung des Mau-rischen Schlosses Alhambra , weiches diese große Stadtbeherrscht, so wie zu dessen Proviantirnng aus sechs Mo-vate. Darauf ließ er 1200 Mann als Besatzung desselbenZurück und zog mit seinem Corps in zwei Zolonnen über'sGebirge gegen Malaga , wo untdr Leitung Don VicenteAbcillo's, eines vormaligen Obersten Spanischer Linien-truppen, fanatische Wuth, von den Mönchen und Eng-