Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
44
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Infanterie im Vordertreffen, die Reiterei zur Unter-stützung der beiden Flügel und der Artillerie. Kaumhatte man sich mit einigen Kanonenschüssen gegenseitigbegrüßt; als sich auf der ganzen Linie ein sehr starkesKleingewehrfeuer erhob. Die Spanier, gleich mit demKern ihrer Truppen, worunter zwei Schweizerregimen-1er, das Gefecht beginnend, zeigten mehr Kühnheit,als man sonst in Flächen von ihnen zu erwarten ge-wohnt war. Ihre Reiterei erhielt die ehrenvolle Bestim-mung, die Französische Heerabtheilung zu überflügeln.Kaum aber hatte die Bewegung von ihrer Rechten ge-gen deren Linke begonnen, als Souham zum Cavalle-rieangriff blasen ließ. Entschlossen warf sich das 24.Dragonerregiment, auf seinem linken Flügel durch dieGrenadiercompagnie von Napoleondragoner unterstützt,gegen die feindlichen, fast vierfach überlegenen Reiter-massen. Nach hartem Kampf und schmerzlicher Einbußegelang es ihm erst, unter Anführung feines braven Ober-sten Delord, der selbst durch einen Säbelhieb verwun-det ward, diese zn durchbrechen und zum Rückzüge zuzwingen, welche inzwischen durch das Kleingewehr- undKartätschenfeuer noch bedeutenden Verlust erlitten.

Mit allen seinen Reserven rückte jetzt O'dcnel gegendas Französische Centrum an, das aus dem 42. Regi-ment Linieninfantcrie und dem 4. Bataillon des Y3. be-stand. Es zu durchbrechen, war sein Plan. Der Kampfwüthete mit Tod und Verderben. Heldenmüthig ran-gen die Spanier, ihren braven Anführer, der Allesmit vieler Umsicht geordnet, stets an der Spitze, nachdes Sieges Palme, das kleine Häuflein ihrer Gegner