äußere Grabenwand niederwerfend. Deß ungeachtet aberwollten weder die Bürger noch die Besatzung, von denMönchen zum kräftigsten Widerstände ermuntert, etwasvon Uebergabc hören. Masten» ließ daher am 10. Mittagsvier Uhr durch drei Wagehälse die Bresche» recognoscireirund zwei Stunden darauf die Sturmcolvnuen unter desGenerals Loifon Anführung mit klingendem Spiel gegendieselben vorrücken. Da schwiegen plötzlich die Donnerdes feindlichen Geschützes; die Besatzung erhob die weißeFahne und ergab sich auf Discretion, nachdem zuvorder Parteigänger Don Julian mit der Gesammtreitereieinen kühnen Ausfall gemacht und mitten durch die Be-lagerer sich einen Weg nach Portugal gebahnt hatte.
Solchen Ausgang nahm durch der Artillerie Ueberle-genheit Maffena's erste Waffenthat aufJberischem Boden,die ihm im Ganzen nicht über 600 Mann, dem Feindehingegen mehr denn 2000 Todte oder Verwundete, wor-unter über die Halste Einwohner, 6000 Gefangene,6 Fahnen und 125 Stück vortreffliches, meist bronzenesGeschütz gekostet. Sonst fand man noch in dem Platze1,200,000 Patronen, 2000 Centner Pulver und eine be-trächtliche Menge Kugeln nebst anderm Kriegsbedarf, be-sonders einen ansehnlichen Vorrath von LcbenSmitteln.Ein grauenvolles Bild der fürchterlichsten Zerstörung botübrigens Ciudad Rodrigo's Inneres. Allenthalben trafder Blick auf Verheerung, Alles war durch der Kugelnzernichtende Gewalt niedergeschmettert und in Schutt ge-legt, kein Hans von dem fechszehn Tage lang anhalten-den schrecklichen Feuer unversehrt geblieben. Dieses Al-les ereignete sichindeß der Verbündeten schlagfertiges