Band 
Dritter und letzter Theil.
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rend zu Villa Nova zahlreiche Reserven in Bereitschaftstanden, um, im Falle die Franzosen die Brücke wirk-lich schlagen würden, sogleich aus das linke Ufer über-zugehen.

In dieser Stellung neigte sich das Jahr seinem Endezu, ohne daß irgend eine Unternehmung von Bedeutungauf der einen oder andern Seite dessen letzte Spuren be-zeichnet hätte. Inzwischen ward die Lage der Franzö-sischen Armee, die seit drei Monaten von aller Verbin-dung mit Spanien und Frankreich abgeschnitten war,immerbedenklicher. Keiner der dahin abgeschickten Courierewar bis jetzt zurückgekehrt, und dennoch wollte Masse-na zur Vermeidung aller Verlegenheit sich ohne neueVrehaltungsbefehle, zugleich ohne Verstärkung zu Nichtsentschließen. Diese war endlich in der etwa 10,000Mann starken Division Gardanne , die viele Munitionund Kleidungsstücke bei sich führte bis Os Cardigos 1»der Sierra de Estrella, 4 Stunden Wegs von den Fran-zösischen Vorposten angelangt. Allein ein besondererUnstern schien die nahe Vereinigung zu Verbindern.Denn wie hätte sonst dieses Corps auf die bloße Nach-richt eines Bauern von rückgängigen Bewegungen derMastena'schen Armee gegen Coimbra in Eilmärschenwieder nach Spanien umkehren mögen, da eine Zeit vondrei Stunden hinreichte, mittelst Necognoscirung nachdem Zezere den wahren Zustand der Sache und die Rich-tigkeit dieser Aussage zu erforschen. Besonnener verfuhrGeneral Ärouet mit dem 9 - Corps, wovon die erste Di-vision unter seiner eigenen Führung, aller durch Hungerund immerwährende» Regen verursachten Mühseligkeiten