Band 
Dritter und letzter Theil.
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unebenen und gebirgigen Boden begünstigt, benutztendieselben jede Gelegenheit, die sich, ihren Gegnern zuschaden, darbot. Kinder sogar trugen Waffen, undnimmer trennten sich die Erwachsenen von ihrer Flinte,selbst nicht bei ihren gewohnten friedlichen Beschäf-tigungen. Das Erscheinen eines Franzofen rief siesogleich auf die Felsen, welche die Straße beherrschen,und von denen herab sie, in einem Hinterhalte versteckt,auf die Vorüberziehenden Feuer gaben. Ihre großeFertigkeit und die genaue Kenntniß aller Fußsteige inden Gebirgen sicherte sie nicht nur vor Ucberfall, son-dern benahm auch so ziemlich alle Möglichkeit, sie darinzu erreichen. Vci'm Anrücken der gegen sie auögesand-tcn Colonnen verließen sie die Dörfer, Vieh und Vor-räthe in die entlcgcndsten Felsklippen verbergend. Je-nen blieben die leeren Häuser ohne Lebcucmittel undein unbebautes Erdreich.

So harcelirte man sich gegenseitig bis zur Mitte desMonats Julius. Dann aber zog Macdouald den Groß-thcil seines Heers aus vorerwähnter Verbindungsstraßezusammen, theils zur größer» Sicherung derselben,theils zur beßern Beobachtung der feindlichen Haupt-stcllung, die zwischen Vique und Manrcsa durch schrof-fes Gebirge und furchtbare Engpässe geschirmt war,theils endlich zur Verwirklichung der Verbindung mitdem dritten Corps von Lerida aus. Die letztere Absichtsuchte er durch bewegliche Colonnen zu bewerkstelligen,und es gelang ihm wirklich von Zeit zu Zeit; allein derStüch zwischen dem Ebrv und Llobregüt blieb fortwäh-rend der Aufstandshaufen Tummelplatz. Erst im August