Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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von Kopf und Herz übertraf er alle seine Landöleute anUneigennützigkeit, Popularität und wirklich hochsinnigerVaterlandsliebe. Die Engländer achteten iu ihm denweisen Feldherrn, den klugen Rathgeber, den umsichti-gen Staatsmann, den erprobten Freund, und Napoleon selbst zeigte durch dessen Entfernung aus der Halbinselnoch den Küsten der Ostsee , daß er ihn fürchte. DenHingeschiedenen zu ehren, wurden seine Eingeweide zuBelem neben Portugal's berühmtesten Königen beigesetzt,Herz und übriger Körper aber seiner Vaterstadt Mallorca zurückgegeben. Spanien selbst beschloß, ihm seine Dank-barkeit in einem Denkmale auszudrücken.

Nicht minder schmerzliche Ereignisse für die Sache derVerbündeten gingen diesem Unglücke unmittelbar voranoder folgten kurz darauf. Marvella, Sän Rogue undEstepona , nicht unbedeutende Forts an der Küste nächstGibraltar , waren den Waffen Scbastiani's gefallen,der letzteres alsbald schleifen ließ. Inzwischen hatteSoult den Entschluß gefaßt, sobald Olivcnca und Ba-dajoz in der Franzosen Gewalt seyn würden, sich mitMaffena zu vereinigen, um von der Guadiana her zuPortugal's endlicher Eroberung mitzuwirken. In dieserAbsicht hatte er auch längst das fünfte Corps unter Mor-tier in der Gegend von Llerena versammelt und ihm, au-ßer einer starken Cavakeriercscrve, noch einige Jnfante-ricdetaschements beigegeben. Bereits am z. Januarstieß sein Vortrab — das 26. Dragonerregiment und eineSchwadron des 4 . Spanischen Jägerregiments — beiUsagre auf Mendizabal's Nachhut, der sich hierauf ge-nöthigt sah, mit seiner Abtheilung von 8000 Mann nach