Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
272
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verstärkt, erschien er am 3. Mai Morgens sieben Uhrin der Nähe von Figueras . Ihm folgten 1200 Maul-thiere, mit allerlei Mund- und Kriegsbedarf beladen.Seine Hauptmacht kehrte er gegen diese Stadt, wäh-rend er die Vorposten des Französischen Lagers beiLlers, brisen Vertheidigung Baraguay d'Hilliers deinObersten Petit anvertraut hatte, durch 2000 Mann an-greifen ließ. Baraguay d'Hilliers selbst zog nach Ver-stärkung der Besatzung vo^Kgueras und der Redvuten,auf die sich die Einschliestungslinie stützte, mit 4oooMann Campoverde entgegen, der bereits bis an dieersten Häuser mehrerwähnten Orts vorgedrungen war.Der heftigste Kampf begann und schien zu Gunsten deSLetzter» enden zu wollen. Da manoeuvrirte der Fran-zösische General, sich auf der Spanier Flanke werfend,die im lebhaftesten Sturme sich der Stadt zu bemeisternstrebten. Jetzt verbreitete sich Unordnung in ih-ren Reihen, und das gerad gelegene Erscheinen des 2 y.Jägerregiments zu Pferde nebst einer Schwadron des24. Regiments Dragoner vollendete die Niederlage.Ueber 2oov Spanier deckten das Schlachtfeld; eine fastgleiche Zahl ward gefangen genommen, worunter I2oOsficiere; auch kam der zur Bevorrathung des FortsSän Fernando bestimmte Convoi nebst 4 Fahnen inFranzösische Gewalt. Flüchtend wandten sich hierauf dieUeberwundenen wieder nach Tarragona , wohin sie jedochdie Franzosen , welchen dieser Sieg nur einige hundertMann gekostet, aus guten Gründen nicht zu verfolgenwagten.

Im Zusammenhange mit diesem Unternehmen stand