Band 
Dritter und letzter Theil.
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wollte, durch große Ummarsche eine sieggewohnte, tapfereArmee im Rücken imd aus den Flanken zu bedrohen.Suchet benutzte schnell diese für die Starke des Feindesunverhaltnißmäßige Ausdehnung und warf sich mitMacht auf dessen geschwächte Mitte, die jedoch nicht sobald durchbrochen war, als man es von dem ungestü-men Anfall der Franzosen hätte erwarten sollen. Dennkaum verließen sie die Anhöhe, welche sie als ihrem An-griffe günstig erachtet hatten , als auch schon der Feinddieselbe mit 6000 Mann zu Fuß, looo zu Pferd undzahlreicher Artillerie besetzte. Nnn ward dieser Punct baldder Hauptgegenstand des Kampfes, in welchem die Spa-nier einen hohen Muth erprobten. Vergebens strengtedas 4 . Husarenregi'ment in dreimaligem Angriff alle sei-ne Kräfte an, deren Reihen zu durchbrechen. Solchen Wi-derstand i» der Mitte, so wie das Vordringen auf beidenFlügeln ihrer Waffenbrüder gewahrend, erhob die Besa-tzung von Murviedro großes Sieg'sgeschrei, welches siemit Zeichen der Freude begleiteten, nicht achtend derMacht des Geschützes, wodurch ihre Felsenfeste erschüt-tert wurde. Bald jedoch ward diesem ersten Andrangsdurch das Erscheinen der Französischen Infanteriekolon-nen auf der Schlachtlinie Hinderniß und Ziel gesetzt.Kühn stürzte sich das 7. Linienregiment mir dem Bapone«ett auf die vomFeinde vertheibigteHvhe,während daS 116.Französische und das 3. Weichselregiment, das Gewehr imArm, sich mit ungemeiner Ordnung unter dem lebhaftester»feindlichen Kartätschen - rznd Flintenfeuer entwickelten.Jener Punct war bald genommen; Lllein schnell kehrtendie Spanier wieder, bemächtigten sich desselben in küh,.