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Mit gleicher Hartnäckigkeit vertheidigte sich das zwischendieser Vorstadt und dem Guadalaviar gelegenen KlosterPio Quinto. Indeß General Roginat wußte dort zweiMinenkammern anzubringen, durch deren Platzen einefünf Fuß weite Oeffnung bewirkt ward. Drei Com-pagnien bemächtigten sich alsbald des Gebäudes undzwangen die Besatzung, nachdem sie ihr einige Gewehreund Gefangene abgenommen, über den Guadalaviar zu-rückzugehen.
Zur Vertheidigung dieses Flusses hatten die Spanierzwei der fünf hier darüber führenden Steinbrüchen ab-gebrochen , die andern drei durch Brückenköpfe gedeckt.Um daher die feindliche Armee in denselben einzuengenund die Ausfälle mit wenig Leuten zurückzuschlagen, er-richteten die Franzosen , des wohl unterhaltenen Feuersder Gegner ungeachtet, auf dem linken User 5 bis 400Klafter weit von eben gedachten Brückenköpfen eine Ge-genverschanzungslinie, die aus den beiden befestigten Klö-stern der Eapuciner und der Hoffnung, den crenelirtcnHäusern der Vorstadt Serano, so wie aus drei unter sichdurch Verhaue verbundenen starken Redcutcn bestaub,deren Gräben 7 Fuß Wasser hatten. Zwei dieser Nedou-ten befanden sich in der Fronte von Valencia rechts dervon da nach dem Grao führenden Promenade, die drittelinks der letztem. Das Dörfchen Campanar, oberhalbder Stadt, auf der äußersten Rechte, da, wo der Gua-dalaviar einen stark einwärtsgehenden Winkel bildet, ge-legen , konnte, ganz vorn feindlichen Feuer umgeben,weder mit in die Verbindungslinie gezogen, noch von denFranzösin besitzt werden.