562
einem Eilmärsche von 30 Stunden an den Ufern desGuadalaviar vor gedachter Stadt eintraf.
In der Nacht zuvor hatte das GcniecorpZ, um demLabyrinth von Canäleu auszuweichen, eine Stunde vonManifes, oberhalb aller Schwellungen, unter dem leb-haftesten Feuer der feindlichen Posten zwei Dockbrücke«für die Infanterie über den Guadalaviar geschlagen, in-deß die Artillerie für sich und die Reiterei innerhalb ei«ner Stunde eine Schiffbrücke zu Stande brachte. Zwan-zig Feuerschlünde waren Französischer Seils auf diesenUcbcrgangspuuctcn aufgestellt und 36 unter den ver-schiedenen Divisionen vertheilt. Mit dem Tage setzteder Marfchall die Armcc in Bewegung. Sein Strebenging dahin, die Corps der Generale Frcire und Baffe«court von Blake's Armee abzuschneiden, den Feind aufder Hauptstraße von Murcia völlig zu überflügeln undsich seines verschanzten Lagers zu bemächtigen. Deß-halb wurden auch nur sehr wenige Truppe» auf demlinken Ufer zurückgelassen; inzwischen ersetzten die hierbefindlichen sehr festen Linien der Franzosen , was ih-nen an Trnppenzahl gebrach. Bereits um 6 Uhr be,fand sich Suchet mit der Division Harispe, der Bri-gade Robert und der Reiterei auf dem rechten Ufer,ohne bedeutenden Widerstand erfahren zu haben. So-balv die Truppen des Generals Reille den Uebergangbegannen, ihre Richtung gen Aldaya nehmend, wandtesich Harispe gen Torrente, das von einer tiefen undschwer zu überschreitenden Schlucht gedeckt ist, vor wel-cher die ganze feindliche Reiterei vereint stand. Gene-ral Vonstart, an der Spitze von 60 Husaren, griff in