Band 
Dritter und letzter Theil.
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§93

Hatten die Spanier die Umzinglung Tarragona's aufge-hoben and sich, über deren wahre Stärke wegen der Nacht-Märsche nicht genau, unterrichtet, zur Annahme einerSchlacht auf den Altafalla gegenüber liegenden, das rech-te Gayanfer beherrschenden Höhen aufgestellt, und zwarMit dem rechten Flügel auf jenen von Tamarit hart amMeere, mit dem linken auf der steilen Bergfläche ober-halb Ferran. Die abgebrochene Brücke war für die Fran-zosen kein Hinderniß; sie durchwateten den Fluß undstürzten sich mit gewohnter Tapferkeit auf die feindlichePosition. Das Z. leichte Infanterieregiment griff denlinken Flügel an und warf ihn trotz des hartnäckigstenWiderstandes zurück. Zur Wiederherstellung des Treffensauf diesem Puncte drang eine feindlicheColonnc zwischenFerran und der Bergfläche hervor, fand aber durch dasschnelle Herbeieilen deS 102. Regiments gleiches Loos,während die Brigade D'evaur das Centrum durchbrach,warf 'und sich seines Geschützes bemächtigte. GleicherSieg krönte die Anstrengungen des 5. Französischen Li-nien- und des Naffauischcn 1. lochten Regiments ge-gen den Spanischen rechten Flügel. Der Feind wich,doch in guter Ordnung, und schon hinter dem Dörfchen.Sacuyla setzte er sich wieder, mit der Infanterie auf ei-nem hohen Berge, mit der Cavallerie auf der vorlie-genden Ebene. Hier von der Brigade Erpert auf demlinken Flügel und von jener des Generals Hamcünayeund einigen Reiterabtheilungcn in der Fronte angegrif-fen, leistete er nicht lange Widerstand, sondern'nahmnach einem Verluste von fast 1000 Mann, die ihmdiese beiden Gefechte gekostet, die Flucht über das Ge»