Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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ständig erreicht ward. Eben so wurden die vier Batte-rien, aus denen der Belagerer, der seine Verbindungzwischen Picurina und dem Laufgraben wirklich zu Stan-de gebracht, sein Feuer fortzusetzen gedachte, durch dasFcstungsgeschütz noch vor 4 Uhr gänzlich zerstört. Die-sen glücklichen Erfolg suchte man durch eine sehr lebhaftfortgesetzte Canonade auf allen Puncten zu erhalten, wo-zu man jedoch 12,000 Pfund Pulver verbrauchte, welche,zu den 64,ooo, die man seit dem Beginne der Belage-rung verschossen, gerechnet, ein Ganzes von 76,060Pfund ausmachte, ungefähr die Hälfte des ursprüngli-chen Vorraths — ein Umstand der für den nächsten Tagdie Verminderung des Feuers nothwendig erheischte.

Die Unmöglichkeit eines längern Widerstandes in die-sen Batterien und die Wahrnehmung der Vorbereitungs-anstalten für die innern Rctranchements nöthigte den Be-lagerer zur Räumung derselben in der Nacht vom 26.auf den 27. und zur Aenderung seines Angriffsplans.Er stellte sofort seine Arbeiter vorwärts der LunettePicurina an, um daselbst zur Beschießung der rechtenFace des Bollwerks 7 und der linken Flanke des vonNr» 6 drei neue Brcschbattericn zu errichten. Erstere,durch die Contregarde gedeckt, konnte nur in der Höhevon sieben Fuß beschossen, letztere dagegen bis an ihrenFuß eingesehen werden.

Zur Vermehrung des Widerstandes legte die Besatzungbei dem Schlosse auf einem sehr erhabenen Punct eineBatterie von 8 Stücken schweren Geschützes an, die, am26. in der Frühe angefangen und Tags darauf um die-selbe Stunde fertig und bewaffnet, ihr Feuer begann.