Band 
Dritter und letzter Theil.
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des Heroismus glänzen, darf auch Sän Felipe sich deSSeimgen rühmen. Es war die heldcnmütlstge Bürger-schaft, nicht die Besatzung, welche, als im Mai 1706der Ritter von Asfeld die Truppen Philipp V. zumSturme gegen die Wälle führte, ihre Wohnungen denFlammen überlieferte, Schonungsloses Hiuwürgcnsämmtlicher Einwohner ohne Unterschied des Alters oderGeschlechtes, mit Ausnahme einiger Klosterleute, undgänzliche Zerstörung der Stadt war jeuer Heldenthatschreckliche Folge. Ein Denkmal auf dem Platze mit derInschrift: „Hier stand die Stadt Xativa , zur Strafeihrer Verrätherei und ihres Aufstandes gegen ihren Kö-nig bis auf den Grund zerstört" sollte ihre Anhänglich-keit an daS Oestcrreichische Kaiserhaus verewigen. Waldindeß schien Philipp V. seines grausamen Beginnens Un-recht zu bereue». Nach Befestigung feines Throns undWiederherstellung der Ruhe ließ er daher diese Säuleniederreißen und aus den Trümmern des alten Xativadas neue Sän Felipe hervorgehen. Zwar wollt' er mitdem Namen zugleich den alten Sinn der Bewohner til-gen; doch die Liebe für jenen Stamm blieb unter allenUmständen und für immer vorherrschend, ja, selbst diealte Maurische Benennung lebt bis heute noch im Mun-de des Volkes fort. So schön der Ort auch noch im-mer blieb; so vermochte er sich doch durch keine An-strengung zu seiner alten Bedeutsamhcit und früherenGlanzepoche, wo er an zooo Gebäude zählte, wiederzu erheben. Ucberhaupt aber scheinen die WohnungenHier wie in dem ganzen glücklichen Himmelsstriche nurSchutzmittel gegen die Hitze zu fepn. Denn bloße Ler-