onalinstrumente haben; so auch die Valcncianer. Siebedienen sich bei allen Feierlichkeiten und Auszügen, vor-züglich aber zur Begleitung des Sacraments der Dulzap,na, einer Art von Flöte mit einer Oeffnnng, welche schar-fe, unharmonische, langen und durchdringenden Seuf-zern ähnliche Klagetvm von sich gibt. Gleichwohl ist siedem Eingebvrnen Wohlklang; den Ausländer hingegen, jaselbst den Spanier einer andern Provinz vertreibt sie vondem Orte, wo sie ertönt.
Die Kleidung dieses muntern, lebenslustigen , arbeit-samen und ebenso körperlich - als g .stigkräftigen Volkes,dem Clima ganz angemessen, zeugt von seiner Wohlha-benheit. An Sonn-, und Festtagen tragt der Landmannein kleines, fest anliegendes, gewöhnlich grünscidcnesHaarnetz und darüber einen großen, runde» Hut mit brei-ten Krämpen und mit schwarzen Bändern am Kinn fest,gebunden, oder eine kleine schwarze Sammtmütze, direr an den Werktagen mit einer ledernen, etwas gerunde-ten Monter« zu vertauschen pflegt. Brust und Hals sindunbedeckt, indem er weder das Hemd noch sein weißesCamisvl, das in Gestalt eines großen Gilet von seinenSchultern nachlässig herabhängt, im Sommer zuzuknöp-fen pflegt. Sein übriger Anzug besteht in einer rothwol-lenen Binde um den Unterleib, in sehr weiten, meistensweißleinenen, runden Pluderhosen, die, in der Fernemehr einem Weiberrocke ähnlich, nicht einmal den gan-zen Schenkel, geschweige denn das Knie bedecken, inweißen, spannenlangen Strümpfen, die sich knapp ober-halb der Wade schließen und nicht ganz bis zum Knöchelreichen, in einer Art Sandalien von Bast, Hanf oder