Band 
Dritter und letzter Theil.
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Mädchen warten bei Tische auf, während man in den übri-gen Span. Provinzen durchaus männliche Bedienung hat.

Was zunächst, außer der schlechten Beschaffen-heit der Wirthshäuser, im Allgemeinen die Unannehm-lichkeiten für den Reisenden in Spanien .vermehrt,ist der Mangel der in gut eingerichteten Staaten üblichenPostwagen und der fahrenden Erteaposten. Man hatauf den Postenchloß Reitpferde, mitunter auch Maulthie-re, die, an kurzen Galopp gewöhnt, innerhalb 24 Stun-den 23 Teutsche Meilen zurücklegen. Für zwei CastilischeLeguas, eine gewöhnliche Poststation, zahlt man, ein-schließlich des Trinkgeldes, 30 Realen; dazu muß manseinen Sattel selbst mitbringen. Minder schnell erreichtdagegen der Fremde sein Ziel, bedient er sich der Machos,der MulaS de Paso, der Tartanas , Carros, CarrozaSoder Calesines. Unter den ersten werden männlicheMaulthiere verstanden. Man braucht sie, besonders inGebirgsgegenden und im Norden von Spanien , znmLasitragen. Der unsichern Straßen wegen gehen sie stetsin langen Zügen, eines an des andern Schweifgeknüpft.Der schönste, zuverläßigste Mache führt die Karavannean, der Hinterste trägt am Halse eine dumpfklingendegrdße Schelle, theils um den Führer, der öfters den lan-gen Zug nicht übersehen kann, sogleich aufmerksam zumachen, wenn er die Töne nicht mehr hört, theils «mdie Wachsamkeit der Zollbedienten zu erhalten. AlleTransporte dieser Art, wo das Glöckchen fehlt, sind derKrone verfallen. Selten läuft ein Maulthicr leer mch,;der Reisende ist daher genöthigt, sich auf oder zwischendas Gepäck zu sitzen, und kann sich, jeder Witterung