Band 
Dritter und letzter Theil.
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doch kann man auch allein fahren, wofern man fürsechs Plätze bezahlt.

Weher, doch immer noch unbequem genug, sitzt manin den Carros, die länger und höher zugleich sind. Ge-wöhnlich fasten sie auf den beiden Seirenbaiiken 12bis l6Personen, nach Bedarf von einem bis sieben Maulthie-rcn gezogen, von denen ein's dem andern folgt, mit ei-ner gewölbten Rohrstechte bedeckt und hinten und vornemit Gepäck, getrockneten Fischen, Häringen, Käse unddergl. behängt und beladen. Die in Spanien gewöhn-liche Hitze macht aus dem Gemisch der vielartigen Ge-rüche dieser Victualien einen fast unerträglichen Pestge-stank.

Die Carrozas, von einer Stadt zur andern gehendund platzweise vermicthet, sind große, ziemlich bequemeWagen mit zwei Sitzen für sechs Personen, gewöhnlichvon sieben Manlthiercn gezogen, die ein Führer leitet.Nur Vorsicht und ein vorher abgeschlossener Vertragschützen .den Fremden bei dieser Art zu reisen vor Prel-lereien. Außerdem legt man mit diesem Fuhrwerke wäh-rend eines volle» Tags bei dem gemächlichen Schritteder Maulthiere nicht über 12 Stunden zurück.

Am geschwindesten und bequemsten bringen die Cale-sines an Ort und Stelle. Ihr Bau wie ihre übrigeEinrichtung ist durchaus einfach. Aufzwei leichten Rä-dern ruhend, werden sie von einem Maulthier gezogenund bieten für zwei Personen, so wie für deren noth-wendiges Gepäck hinlänglichen Raum. Der Führer hältmit feiner Mula gleichen Schritt und sitzt, ist er et-was müde, eine Weile hinten auf.