Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
538
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Noch sind des Englischen Oberfeldherrn zeithcrigeOperationen gegen die geschlagene, sogenannte Franzö-sische Armee von Portugal zu berichten, ehe wir Jo-seph's fernerm Zuge nach der Grenze dieses Reiches fol-gen. Sein Aufenthalt in Madrid dauerte nicht überdrei Wochen. Sonlt's Bewegungen gen Murcia , des-sen Absicht, sich mit dem Könige Joseph zu vereinigenund dann die Verbündeten am Tajo mit überlegenerMacht anzugreifen, klar enthüllend, nicht weniger Clan-zcl's gleichzeitiger Marsch gegen Tvro und Zamora zurAusichzichung der dort zurückgelassenen Besatzungen be-stimmten ihn, am 1. September die Hauptstadt zu ver-lassen. Ein Schlagl gegen einen »der den anderndieser Generale mußte gewagt werden. Zu schwach je-doch, ersterm die Spitze zu bieten, wandte er sich mitvier Divisionen gegen letzkern, drei zu Svult's Beobach-tung daselbst und am Tajo zurücklassend. Am 6. über-schritt er ohne Hinderniß den Duero in der Nähe vonValladoüd und besetzte Tags darauf die Stadt, welcheClauzel in der Nacht zuvor geräumt hatte. SeinMarsch gegen Vurgos jedoch, wohin gedachter Generalsich zurückgezogen, ward wegen Zerstörung der Brücken

ges noch Valencia, als in seinem Pallaste zu Madrid selbst. Seineangenehme Eesichtebildung, seine Höflichkeit und ungezwungene Her-ablassung gewannen ihm die Herzen aller Unbefangenen- Der Aar-schall Souli hingegen vereinigte mit einer martialischen Gestalt denstolzen Gang, die gebietende Stellung und den strengen Ton, dieinan durch die Gewohnheit, immer zu befehlen, erwirbt. Unter demhescheidenen Beuflern des Aarschalls Zourdan hätte man den Siegervon FlenruS nicht vermuthet.