dadurch gleichsam in eine Flucht verwandelt ward, daßdie Brigade des Englischen Generals Byng eine Hügel»stelluug des Soultschen linken Flügels, welche zur Leck»ung der Rückbewegung bestimmt war, erstürmte undaußer andern Vortheilen zwei Kanonen eroberte.
Nach diesem mißglückten Versuche stellten sich die Fran-zosen wieder bei Bayonne auf, den linken Flügel an denAdour stützend; Hill setzte sich in paralleler Linie ihnengegenüber fest.
Der Erstem Verlust bei diesem Unternehmen bestand«l öoo Todten und 28 vo Verwundete». Unter diesen be-fanden sich die Brigadegenerale Maucomble und Mocgue»ry. Der der Sieger war bei allen Vortheilen ihrer Stel-lung nicht viel geringer, und auch ihnen wurden die Ge-neralmajors Robinson , Barnes und Ashworth verwun»der. Soult mochte wohl bei diesem Treffen, in welchemer ein so bedeutendes physisches Uebcrgewicht hatte, wiebeiden vorhergehendengemach die Ueberzeugung gewin-nen, daß es nicht mehr die Veteranen von Austerliz undJena waren, die er zu gewohnten Siegen führte, sondernNeulinge, welche, des Kampfes wenig kundig, demFeinde gegenüber weder Kraft noch Muth zu bewähre»wußten. Er beschloß daher, von uun an sich auf diestrengste Defensive zu beschranken.
Indeß war der Winter eingetreten und schien diesesMal sowohl durch Rauheit als »»gemeine Nässe alle»Unternehmungen für längere Zeit ein Ziel setzen z» wol»len. Willkommener war er in dieser Gestalt den Franzosen ,als den Verbündeten, indem er diese in ihrem Sieges,laufe hemmte, jenen aber erwünschte Ruhe zur ErholungUI. 40