6^o
Haltung am linken Ufer des Ersssuffcs unter dem heftig-sten Kanonenfeucr so weit aufwärts, bis sie dem bezeich-neten Angriffspuncte gegenüber standen. Rasch in Fron,te gebildet, drangen sie von hier die Anhöhe hinan underzwängen in kurzer Zeit die Redoute am rechten Flügelder Franzosen . Nicht so glücklich operirten die Spanierunter Frcire, welche rechts von den beiden BritischenDivisionen in zwei Treffen über die Ebene von Croird'Orade her vorschütten, des dichtesten Kugelregens un-geachtet. Um sich indeß diesem zu entziehen, ließ mandie Truppen eilig querfeldein rennen, wodurch die Ord-nung so sehr gestört ward, daß das erste Treffen unge-fähr 50 Schott vom linken Französischen Flügel fast auf-gelöst anlangte. Das zweite, welches, um gleichen Feh-ler zu vermeiden, langsam fortmarschirte, blieb dagegeneine weite Strecke zurück und setzte sich so außer Stand,jenen Hülfe zu leisten. Die Franzosen , solches gewahrend,warfen sich mit ungestümer Gewalt auf die Spanier, trie-ben sie über den Berg und droheten, auf der Straße vonAlby vordringend, die beiden Divisionen Eole und Clin-t<". abzuschneiden, was auch unfehlbar würde gelungenseyn, hatte nicht ein Theil von Altcn'S leichter Infante-riedivision ihnen den Weg versperrt. Gleichzeitig hätteein zu großer Eifer der Division Picton beinahe völligenUntergang gebracht. Dieser General wollte, währenddie Franzosen die Spanier verfolgten, einen sich bieten-den Vortheil erringen und bis über den Canal vordringen.Au dpn Ende rückte er gegen eine Schanze vor, die inder Gegend des Ausgauges des Canals in die Garonneeine Brücke deckte. Schon an der Grabenwand angelangt,