Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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die Französin, ihre Posten jenseit des Canals einziehend,bloß die Lime^diesseit der Stadt besetzt hielten. Nurnoch eine Seite schien Soult zu etwaigem Ansbrucheaus seiner Stellung offen zu bleiben, die aber in derThat gleichfalls in die Macht der Sieger gegeben war,als welche von den' eroberten Höhen herab dieselbe leichtversperren lohnten. War hierdurch bereits der Franzo-sen Lage äußerst schwierig geworden; so wurde sie garverzwcistungsvoll dadurch, daß Wellington überall jedenZugang zur Stadt verschanzte und somit, alle Zufuhrabschneidend, den Belagerten mit den Schrecknissen derHnngersnoth drohete.

Während dieser Anstalten langten indeß unzweifelhaf-te Nachrichten von dem gänzliche» Unglücke der Franzö-sischen Waffen im östlichen Frankreich an. Wellington mochte leicht voraussehen, daß es keiner weiter» Gewaltbedürfe, um der Gegner Macht auch im Weste» vollstän-dig zu brechen, indem der Sturz des gegenwärtigen Herrsch-systcms nach den statt gehabten Ereignissen unvermeid-lich war. Um daher alles fernern Blutes zu schonen(cS war dessen genug vergossen), ließ er den MarschallSoult ohne Widerstand aus seiner Stellung nach Car-casonne ziehen, zumal, da derselbe mit seinen Z6,ooc>Mann einen solchen Rückzug noch immer hätte erzwin-gen können.

In Vayonne blieben die Franzosen fortwährend ein-geschlossen; doch konnten sie ihre Gewohnheit, Menschen-leben für nichts zu achten, auch da, wo es ihnen härteam theuersten seyn sollen,' nicht aufgeben. Denn nocham 14. April, wo die Kunde von dem Einzüge der ver-