I . Beobachtungen der Sternschnuppen in den Jahren1851 bis 1850 .
Um eine solide Grundlage für das Studium derSternschnuppen und namentlich ihrer Verkeilung überdas Jahr zu erhalten , entschloss ich mich mit Octo -ber 1851 möglichst häufige Zählungen derselben zubeginnen . Ich nahm zu diesem Zwecke je einen ge-wissen Stern als Richtpunkt an , und zählte dann währendeiner Viertelstunde die sämmtlichen Sternschnuppen ,welche in dem dadurch für mich bestimmten Gesichts-felde erschienen . Standen mir Mitbeobachter zu Ge-bote , so wählte ich für sie die Richtsterne so , dassdie verschiedenen Gesichtsfelder möglichst wenig col -lidirten , — mehr als vier Beobachter wurden gleich-zeitig nie verwendet . Anfänglich hielt ich mich immeran eine bestimmte Auswahl von Richtsternen , führtegenaue Register über den Anfangspunkt jeder Beob-achtungsviertelstunde , den Stand des Mondes , etc . ;später dagegen legte ich weniger Gewicht auf dieseNebenumstände , da mir einerseits die Erfahrung zeigte ,dass schwächerer Mondschein keinen wesentlichenEinfluss habe , während Vollmondschein besser ganzzu vermeiden sei , und meine gewöhnlichen Beobach-tungsstunden ( 8 — 11 Uhr ) sich nicht wesentlich voneinander unterschieden , — und ich anderseits der Ver -
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