Vorrede.
matik nicht kennt, in der es der menſchlicheVerſtand gewiß weiter als irgendwo ſonſt ge-bracht hat; der gehoͤrt in eine Claſſe, mitunſern jezigen Modeſchriftſtellern von denſchoͤnen Kuͤnſten, die nie was Schoͤnes geſe—hen haben,(lebendige Schoͤnheiten nehme ichaus, um nicht unhoͤflich zu ſeyn.)
Von einer ſolchen Wiſſenſchaft, wie ichdie Aſtronomie beſchrieben habe, jemandendem ſie noch neu iſt, dergeſtalt zu belehren,daß er das Ganze uͤberſieht, begreift wie manzu dieſen Kenntniſſen nach und nach gekom-men iſt, und wie ſie ſicher ſind, ob man gleichoft, vorhergehende durch folgende die manerſt aus den vorhergehenden erlangt hat, voll-kommener macht; dazu iſt zuerſt ein kurzerBegriff der Wiſſenſchaft noͤthig, in dem diemeiſten Lehren, nur uͤberhaupt ſo weit ange-zeigt ſind, als erfodert wird ſie zu verſtehn,und zu begreifen wie man ſich von ihrer Rich—-tigkeit habe verſichern koͤnnen; UmſtaͤndlicheUnterſuchungen, wuͤrden nicht nur die Auf-merkſamkeit des Lernenden ermuͤden und zer-ſtreuen, ſondern ſelbſt einander ſo durchkreu-zen, daß er nicht allemahl wiſſen wuͤrde, ober aus feſten Gruͤnden ſchlöͤſſe, oder aus 141
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