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Erste Sammlung.
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145
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Dergleichen Sonnenuhr heißt eine Azimuthal-uhr. Hr. Lambert hat die Theorie und das Pra-ctiſche davon umſtandclich abgehandelt Beytraͤgezum Gebrauche der Mathematik(Berl. 1770) II.Th. J. Abſchnitt. X Anm. u. Zuſ⸗ zur Gnomonik.

III. Aus eben den gegebenen Dingen laͤßt ſichberechnen, wie lang zu einer gegebenen Stunde einesgegebenen Tages, der Schatten eines horizontalenStiftes in einer Verticalflaͤche durch ihn und dieSonne iſt, vmbra verſa Opt. 24. i

Darauf gruͤnden ſich ſogenannte cylindriſcheSonnenuhren, die man bey gnomoniſchen Schrift-ſtellern beſchrieben findet.(Welpers Gnomon. III.Th. 8 Cap.)

Man zieht auch, auf einer ebenen Flaͤche Paral-lelen, jede fuͤr einen Tag, und traͤgt auf jede, dieSchatten, die einem horizontalen Stifte, zu den un.terſchiedenen Stunden dieſes Tages gehoͤren. Sogiebt ſich auch eine bewegliche Sonnenuhr, welcheeigentlich die eylindriſche in eine Ebene ausgebreitet iſt.

Wie man auf eine unbewegliche Saͤule eine Son-nenuhr beſchreiben muͤßte, hat Hr. Pingré unter-ſucht: Memoire lur la colonne de la Halle auxbleds, et ſur le eadran cylindrique, que J' on con-ſtruit au haut de cette colonne. Par. 1764. N

III. Auch ein Quadrant laͤßt ſich ſo einrichtendaß man gleich auf ihm die Stunde ſehen kann, in-dem man die Höhe mit ihm nimmt. N

Man ſ. Welpers Gnomonik a. a. O. 9. Cap. u.andere Schriftſteller. 7 Hr. Lambert a. a. 15

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