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theilten Kreiſe, die Stellung des Quadranten an-geben, der Winkel zwiſchen beyden Stellungen hal—biren, und ſo die Mittagslinie ziehen.
69. Aber dergleichen Azimuthalquadranten, ſindjezo wenig gebraͤuchlich. Die gewoͤhnlichen habenzwar zuweilen, einen ſolchen kleinen horizontalenKreis, den man den Azimuthalkreis nennt, er dientaber nur, den Quadranten in eine gewiſſe Vertical—flaͤche zu bringen, nicht wohl zu genauer Beſtim-mung der Mittagslinie.
70. Der Schatten ſcheint alſo das bequemſteMittel, zum Anfange eine Mittagslinie zu ziehen.Man bedient ſich dazu nicht nur eines Stiftes, wie(Aſtr. 62) ſondern auch eines Fadens mit einemLethe beſchwert da ſich dieſer von ſich ſelbſt verticalſtellt, ſo erſpart man ſich dadurch Muͤhe in Stel-lung des Stiftes. Es iſt leicht zu begreifen daßder Foden etwa von einem Hoche herab haͤngen kann,durch das der Sonnenſtrahl geht und ſo des Schat-tens Lange begraͤnzt. Das Loth muß ſich unten et-wa in eine Spitze endigen, die ſich genau in der Li-nie des Fadens befindet, und auf den Punet desBodens trifft von welchem des Fadens Schattenausgeht.
71. Eine Vorrichtung wie(70) heißt ein Gno-mon. Man hat dergleichen vorlaͤngſt gebraucht,die Sonnenhoͤhe durch den Schatten(Opt. 18) undalſo, ſo wohl die Zeit auſer Mittage, als die Zeitdes Mittags zu finden. Aeltere Anſtalten dieſerArt findet man ſchon in des Plinius Naturgeſchich—
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