Band 
Erste Sammlung.
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351
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keiner groſſen Schaͤrfe, laͤßt man ſich Unrichtigkeitenvon etlichen Minuten gefallen, ſo kann man fuͤr einengegebenen Stern, Das was man addiren ſoll(522)einige Jahre lang fuͤr unveraͤnderlich annehmen, der-gleichen Groͤſſe fuͤr mehr Sterne finden, und ſo ſicheine Art von Tafel machen, vermittelſt der man beyNacht ohngefaͤhr finden kann, welche Zeit es iſt,wenn man den oder jenen Stern lothrecht unter demPolarſterne ſtehn ſiht.

Das alles waͤre nun auch eigentlich auch auf einegewiſſe Polhoͤhe eingeſchraͤnkt die in den Rechnun-gen(5 14) zu Grunde liegt. Wie man aber Son-nenuhren unter einer Polhoͤhe braucht fuͤr die ſie ingroͤßter Schaͤrfe nicht gemacht ſind, ſo verfaͤhrt manauch mit dieſer Sternuhr

521. Bey aͤltern Ausgaben der C. d. T. bis1760, findet ſich ein Kupferſtich wo um den Polar-ſtern herum unterſchiedene Sterne zu ſehen ſind,und bey jedem ſteht was man fuͤr ihn zum Abſtandeder Nachtgleiche von der Sonne addiren muß, dieZeit der Nacht zu finden.

Ein bloſſes gedrucktes Verzeichniß ſolcher Sternevertritt vollkommen die Stelle dieſes Hupferſtichs,aus dem jemand der die Sterne noch nicht kennt ſiedoch nicht kennen lernt.

522. Hr. de la L. handelt hievon Astr. 727 l;und noch umſtaͤndlicher 1047. Er bedient ſichder gewoͤhnlichen ſphaͤriſchen Trigonometrie folgen-dergeſtalt:

Im