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648. Ein Quadrant in der Mittagsflaͤche iſtdoch der Mittags hoͤhen wegen noͤthig, waͤre er nichtaufs genaueſte darinnen, ſo entſtuͤnde daraus eingeringerer Fehler in den Mittagshoͤhen als in denZeiten der Durchgaͤnge;(91; 140) Wenn manaber ſicher iſt daß der Quadrant und das Fern-rohr in der Mittagsflaͤche ſind, oder den Fehler ih-rer Stellungen kennt ſo iſt ohne Zweifel dieſe Art gdie Zeiten der Durchgaͤnge unmittelbar zu findenam bequemſten. N
649. Bey dieſem Verfahren ſcheint ein Zirkelweniaſtens darinnen begangen zu werden daß man Ndie Groͤſſe g— nicht hat ohne des Sterns Re-ctaſcenſion ſchon zu wiſſen; die man doch nicht an-ders als aus bekannten Rectaſcenſionen der Sonneherleiten kann. Hierauf antworte ich Folgendes:
Wer ſich ſo verhalten wollte, als wuͤßte er garnichts genaues von der Rectaſcenſion des Sterns,der duͤrfte nur anfangs die genannte Groͤſſe alsDo anſehen. So bekaͤme er doch des Sterns Re—ctaſcenſion, mit einem ſehr geringen Fehler, weildie ſe Groͤſſe ſehr klein iſt. 5
Aus ihr lieſſe ſich die erwahnte Groͤſſe ohne merk⸗ flichen Fehler berechnen, und ſo faͤnde man durchwiederhohlte Beobachtungen die Rectaſcenſion ſoſcharf als man verlangte. 0
650. Da man ſich aber in der Aſtronomie zunutze machen kann, was die Vorfahren gethan ha-ben auch wenn ſie vielleicht ſolches durch unbeque-mere Methoden leiſteten als man jezo hat, da manihre