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Man weiß von einem Sterne zwey Azimutheund die ihnen zugehbrigen Stundenwinkel.
Man ſucht daraus die Polhoͤhe und des
Sterns Abweichung.
729. Die Azimuthe heiſſen a, A, die Stunden-winkel t, T; ſo iſt(150)cot a. ſin t& ſin e. coſt S coſſe. tang dcot A. ſin I ſin ę co S coſę. tang qDieſe beyden Werthe einer Groͤſſe gleich geſetzt er—cot a. ſin t cot A. ſin T
haͤlt man S ſin e
co T- coltHat man die Polhoͤhe, ſo giebt ſich aus jeder derbeyden erſten Gleichungen, die Abweichung
720. Der Hr. v. M. Pr. XIII empfiehlt dieſeMethode, weil ſie den Fehlern der Refraction nichtausgeſetzt iſt, wie alle andere Methoden Polhoͤheu. Abweichung zu finden.
Vielleicht aber koͤnnen bey den Azimuthen undStundenwinkeln noch groͤſſere Fehler begangenwerden.
Zweene Sterne kommen nach einander in ei—ne Verticalflaͤche. Man weiß jedes, Abwei—chung, Stundenwinkel, und das beyden ge—meinſchaftliche Azimuth. Man ſuchtdaraus die Polhoͤhe.
731. Die beyden Abweichungen ſind d, D; ſoiſt aus(150) die gemeinſchaftliche Cotangente desAzimuth5 coſ 5.