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zu machen, kann man Papierſtreifen auf die gehoͤri-ge Art um eine Kugel legen, wie ich ſchon(115)gerathen habe. Dieſes reicht zu, durch ſinnlicheBilder, ſich und andern das Nachdenken zu erleichtern.
82 1. Hr. A. aber ſchlaͤgt dieſes Verfahren vor,wirklich ſphaͤriſche Dreyecke anf der Kugel aufzuloͤ-ſen. Dazu gehoͤren freylich eingetheilte Kreiſe, undſo findet man das Geſuchte, durch Conſtructionenauf der Kugel, wie in der praktiſchen Geometriedurch Zeichnung der ebenen Dreyecke.
822 Aber nur eine ertraͤgliche Schaͤrfe bey ſol-chen Conſtructionen zu erreichen, werden Kugelnund Vorrichtungen dabey noͤthig ſeyn, die den mei-ſten Aſtronomen zu koſtbar fallen wuͤrden, denn diemeiſten ſind nicht reich.
823 Vielleicht hat man ſich vor ein paar hundertJahren, manchmahl mit ſolchen Conſtruetionen ge-holfen, da die Rechnungen vor Erfindung der Loga—rithmen, und anderer Vorcheile, noch viel beſchwer-licher waren. Es iſt bekannt daß damahls groͤſſereHimmelskugeln ſind verfertigt wnrden, als jezo ge— Nwoͤhnlich ſind, daß man ſie von Metalle gemacht,und die Sterne unmittelbar auf ſie getragen hat.Man ſiht noch dergleichen in Caſſel.
824 Ich erinnere mich, daß der Hr. de la Landewaͤhrend ſeines Aufenthalts zu Leipzig, mir bey Ge-legenheit der groſſen Kugeln des P. Coronelli dieſich auf der daſigen Rathsbibliothetk befinden, als ei.nen Vortheil von dergleichen Maſchinen angab,daß man dadurch manchmahlſetwas ohngefähr be-
ſtim-