3%„*
wirkliche Sternbilder, die mit den lnfaͤngen derDrittheile der Zeichen aufgehen. Das iſt alſo dochnoch was Aſtronomiſches, ob es glecch unter jederPolhoͤhe anders, und bey einer Polhoͤhe, wegen desVorruͤckens der Nachtgleichen veränderlich iſt.
Es entdeckt auch vielleicht das Alterthum undie Veranlaſſung dieſes Wahnes. Die erſten Be—bachter des Himmels, kannten wohl keine andernVerkzeuge, als das naturliche: den Horizont. Aufdenploen, auf den Aufgang eu. Undrgang der Ster-ze, beziehen ſich faſt alle oͤkono mich Anwendun-gen der Aſtronomie die man in den alten Schrift.fellern findet, und dieſe Auwendung en ſind o hnſtrei—14 die ältesten, gel zoͤren mit zu den Veranlaſſungenwlche die erſten Bewohner der Erde hatten, denHammel kennen zu lernen. Alſo iſt leicht zu be—grifen, daß nachgehends der Aberglaube, auch dieStenbilder im Horizonte, vornehml cbberachtethaeDie Alſtrologie ſoviel ich) ſie kenne, bekuͤmmert ſichgroͤßteitheils ur um d das was im Horizonte vorgehtzum Boveiſe, daß ihr Wahn noch aus den aͤlteſten,unwiſſenten Zeiten dest ammt, wo man keine andereBeobachtungen zu machen im Stande war, als ver—mittelſt des Horizonts.
Der beyden andern Sphaͤren, Decani,' ſindeben ſolcher Unſinn wie in den angefuͤf
jrten Bildern.Die Aber glaͤubiſchen, lieſſen ſolche Figuren mit ge—heimnißvollen Worten in Steine ſchneiden, davonfindet man Copien, aus dem Salmaſius de anniseli
c