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Kreistransverſalen beſchreibt ohne den Ferreriuszu nennen, und ſich Verniers Methode anmaaſſt.
Tacquet in ſeinen Op. Math. Geo, Pract. I. I.cap. 4. beſch eibt dieſe Methode auch, und wolltegern ihren Urſprung dem Guido Ubaldi zuſchrei—ben, deſſen Verfahren, doch weder gegenwaͤrtigemgleichguͤltig, noch ſein eigen iſt(X I.).
Hevel hat des Vernier Verfahren im erſtenTheile ſeiner Mach inne coeleſlis die 1673 heraus-getommen iſt, zuerſt bey groſſen aſtronomiſchenWerkzeugen angebracht. Er beſchreibt es nachdem Hedraͤus, und ſcheint nicht gewuſſt zu haben,daß es von andern Schriftſtellern iſt erwaͤhntworden.
Gerhard a Gutſhoven, Prof. der Math undAnatomie zu Löwen, hat in ſ. 1674 zu Bruͤſſel ge—druckten Buche Vlus Quadrantis geometriei Ver-niers Methode gegeben, ohne einigen Vorgaͤngerzu erwaͤhnen; Der Bogen heiſſt bey ihm Curlor,enthaͤlt 31 Grade in 30 Theile getheilt.
Hook, welcher bekanntermaaſſen Hevels Artzu obſerviren getadelt hat, zog auch, um Hevelnzu widerſprechen, die Transverſalen, zumahl tri—gonometriſch verbeſſert, dem Vernier vor, in ſ.animaduerſionibus in Henelii Mach. edel. Ro—bins erkennt aber, daß Hook unrecht habe, undſich umſonſt auf Tychos Beybehaltung der Transverſalen berufen, weil ſich nirgends findet, daß T.vom Vernier einige Kaͤnntniß gehabt.