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und man mit deſſen Bilde, vermittelt des Mikro-
meters, andere, groͤſſere oder kleinere Bilder ver-gleichen kann; da kann man alſo auch der Gegen-ſtaͤnde, welche dieſen Bildern zugehoͤren ſcheinbareGroͤſſen, mit der bekannten ſcheinbaren Groͤſſe ver-gleichen, weil ſich die Bilder wie dieſe Groͤſſenverhalten, wenn die Winkel klein ſind.
5. Das zweyte, laͤßt ſich durch Erfahrungenbewerkſtelligen, dergleichen Aſtron. 227. lehrt.Man braucht dabey nicht einmahl des ObjectivsBrennweite zu wiſſen, und weil fich ſolche Erfah-rungen vervielfaͤltigen, und mit einander verglei-chen laſſen, ſo kann man dadurch am ſicherſten undſchaͤrfſten lernen, was fuͤr ſcheinbaren Groͤſſen dieTheile des Mikrometers zugehoͤren, die unmittel-bar wahre Groͤſſen von Bildern angeben.
6. Wer aber ein Mikrometer anfangs einrich-ten ſoll, dem iſt das erſte Verfahren(3) noͤthig,wenigſtens die Ein ichtung anfangs ohngefehr zuzu machen, und zu beurtheilen, wie ſcharf ſich da-
mit die ſcheinbaren Groͤſſen abmeſſen laſſen. Die
Theorie dieſer Werkzeuge wird alſo leichter uͤberſe-ben werden, wenn ich zuerſt dieſes Verfahren leh-re, und denn auch das andere beyfuͤge.
7. Des Mikrometers Ebene, ſteht auf des Ob-jectivs Axe ſenkrecht, und der Breunpunct des Ob-jectivs befindet ſich in dieſer Ebene, wenn mandas Werkzeug fuͤr eine entlegene Sache braucht.
8. Bey Erfahrungen zu der Abſicht(5) hatman oft eine Sache in beſtimmter Entfernung,
und