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zaͤhlt, ſo hat die Sonne eine Menge ganzer Se-cunden gebraucht durch den Stundenkreis zu gehn.
Iſt aber der folgende Rand in dieſem Augen-blicke an einer andern Stelle zwiſchen den Faͤden,ſo giebt der Abſtand dieſer beyden Stellen voneinander, nach dem Augenmaaſſe mit der FaͤdenAbſtande verglichen, um was fuͤr einen Theil einerSecunde die Zeit des Durchganges von der Men-
e ganzer Secunden unterſchieden iſt.
Dieſes Verfahren hat wie B. bemerkt die Be-quemlichkeit, daß man ſicherer Theile des Raumsden man vor Augen hat, mit einander vergleicht,als Theile einer Dauer, die uns nie ganz gegen-waͤrtig iſt.
Freylich iſt auch hier einige Uebung noͤthig dieStelle wo der Vorderrand geweſen iſt zu merken,und ſich ihrer genau zu erinnern, wenn man denHinterrand beobachtet.
Die beyden Faͤden kommen in einem groſſenFernrohre weiter aus einander als in einem kleinen.Und ſo kann man bey dieſem Verfahren groſſeFernrohre brauchen, in denen ſich ſonſt das ge-woͤhnliche Mikrometer, nicht anwenden laͤßt, derSonne oder des Mondes Durchmeſſer zu meſſen,weil ein groſſes Fernrohr dieſe Koͤrper nicht ganzfaßt, oder doch in ihm ihre entgegengeſetzte Graͤn-zen nicht auf einmahl deutlich zu ſehn ſind.
B. empfiehlt, drey Faͤden zu brauchen, dasgiebt den Vortheil, daß man die Beobachtung ei-ne gerade Anzahl von Secunden kann eeen,