angenommen, doch immer noch deutlich genugkoͤnnte geſehen werden wenn ihm gleich das Glasetwas zu nahe waͤre, weil die Graͤnzen des deutli-chen Sehens nicht ganz ſcharf beſtimmt ſind. Al-ſo koͤnnte das Bild welches man bey hineingeſcho-benen Glaſe deutlich ſieht, noch immer dieſes, derStrahlen von mittlerer Brechbarkeit ſeyn, blos dieErfahrung muͤßte entſcheiden, ob es ein anderes iſt.
Entſcheidet die Erfahrung fuͤr das andere, ſomuß man freylich aus dieſes Bildes Abſtande vomObjective, die Brennweite des Objectivs, fuͤr dieStrahlen welche dieſes Bild machen berechnen,denn ſie wird nicht die Brennweite fuͤr mittlereStrahlen ſeyn.
Und ſo fiele ein Theil von dem weg was ich(225) gegen Hr. d. l. L. eingewandt habe. Daßaber dieſe Berechnung beſchwerlich und unſicherſeyn wuͤrde, bleibt doch noch wahr.
248. Hr. d. l. L. erwaͤhnt auch die Bilderdie durch Strahlen von unterſchiedener Brechbar-keit entſtehen, u. Bouguers hier angefuͤhrte Erin-nerungen. Das Verfahren 221u. f. erklaͤrt er be-ſonders bey achromatiſchen Fernroͤhren fuͤr noͤthig,weil, ihr Brennpunct, ſich nicht ſo weit laͤngſtder Axe hin erſtreckt, als bey einfachen Fernroͤh-ren.“ Das kann die Bedeutung haben, daß a-chromatiſche Objective, weil ſie die Wirkungen derunter ſchiedenen Brechbarkeit mindern, nicht ſovielvoneinander entfernte Bilder machen, als die gemeinen.
249. Man muß beym Hr. de la Lande ſelbſt
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