Band 
Zweyte Sammlung.
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bey dem gewoͤhnlichen Mikrometer, da man beymBouguer zweene braucht.(325)

Auch kann Dollond ganz kleine Winkel meſ-ſen, welches Bouguer nicht ſo leicht kann(378)

446. Zum voraus geſetzt, daß das Objectivgenau durch ſein Mittel getheilt iſt. Ich ſtellteſonſt mir dieſes nicht gar zu leicht vor. Ein Kuͤnſt-ler den ich daruͤber befragt habe, glaubte auch:dieſer Ausdruck wuͤrde nur gebraucht die Wahr-heit zu verſtecken, und erdachte ſich einen Hand—-griff wie er ein ſolches Glas aus zwey gleichenStuͤcken zuſammen fuͤgen wollte. Ein andereraber, der mehr Erfahrung beſitzt, haͤlt die Halbi-rung eines Objectivs nicht ſo gar ſchwer.

Wenn ſich dieſes leicht und ſicher bewerkſtelli-gen laͤßt, ſo en: weicht man dadurch der Nothwen-digkeit zwey vollkommen gleiche Objective zu ha-ben.(382)

Soviel ich aus Beſchreibungen ſolcher Werk-zeuge ſehe, verliert man eigentlich den Mittelpunctin jedem halben Objective. Denn man ſchleift ſielaͤngſt des Durchmeſſers glatt, und ſetzt ſie da inihre Faſſungen.

Als ich an der deutſchen Ausgabe von SmithsOptik arbeitete(dieſe Ausgabe iſt zu Altenburg beyRichtern 1755 herausgek.) und bey der Veranlaſ-ſung mit dem Verſaſſer in Briefwechſel gerieth,meldete mir derſelbe, Dollond habe eine neue ArtMikrometer, mit einem zerbrochenen Objectivgla—ſe, verfertiget; with a broken Objeclglaſs warenſeine