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den auf beyden Seiten erleuchtet werden. Sobefindet ſich der Beobachter in einem dunkeln Pla.be, wo nur die Faͤden erleuchtet ſind.
495 Das ſieht man leicht, daß dieſe ſinnreicheErfindung, anfangs, mit nicht gemeiner Muͤheund Geſchicklichkeit muß bewerkſtelliget, und ge—prufet werden. Wenn man ſie aber hat, und ſichauf ſie verlaſſen darf, ſo wird ſie aller dings brauch-bar ſeyn, in ſoweit ſich ihre Verrichtungen nichtdurch ein einfacheres Werkzeug in eben der Voll—kommenheit bewerkſtelligen laſſen.
496. Blos Weiten zu meſſen diente wohl dasHeliometer eben ſo gut(477) Hr. Lambert hatdas ſeinige bis auf 7 Grad erſtreckt. Aber ge-genwaͤrtiges Fernrohr giebt auch Unterſchiede derAbweichungen und Rectaſcenſionen.
497 Ein Fernrohr das wenig vergroͤſſerte koͤnn-te auch viel faſſen. Hat es eine kurze Brennwei-te, wie Roſts ſeines(164) ſo macht es ein klei—nes Bild, und da werden ſich mit dem Mikrome-ter, geringe Theile der ſcheinbaren Groͤſſen nichtgar zu ſcharf meſſen laſſen.
498 Man koͤnnte aber zu einem langen Objecti-ve auch ein langes Ocular nehmen, welches manalſo auch breit machen duͤrfte. Da haͤtte man eingroſſes Bild und koͤnnte auch viel uͤberſehen.Nur wuͤrden alsdenn an den Raͤndern des Feldesdas man uͤberſieht Farben entſtehen.
499 Bey dem gewoͤhnlichen Fernrohre mit demMikrometer, nimmt man die Abweichung des be-
Ee 3 kann-