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sind die Ueberreste der Märtyrer Felix, Nabor, unddes heil: Gregory von Spoleto.
Während der Besatzung den Stadt von den Franzosen ■wurde dieses prachtvolle Behältnisz der moderndenGebeine mit dem auswandemden Dom Capitel von Ort zuOrt fortgeschaft nach Arensberg, Hamburgh, Lübeck &c.;und kam endlich wieder in Sicherheit nach der CathedralKirche zurück. Die Reliquien haben sich auf diesenReisen gut conservirt, nicht so aber der, in weltlicherHinsicht, mehr schätzbare Theil; Gold, Silber, undJuwelen haben auf dieser Wanderschaft bedeutend ver-loren, welches jedoch die treue Cöllner nach Kräftenzu ersetzen suchten.
Wir finden dass diese drey Könige früher in Englandsehr gut bekannt warenund lieferten manchmal Stoff zuden Corpus Christi oder Miracle spielen welche vorder Reformation (so wie jetzt noch in Spanien ) sehrgebräuchlich waren. In dem Reglement der Gold-schmiede, Gläser, Zinngieser, und Maler, von anno 1536,ist verordnet dass sie bey ihren Festen, “ die dreyKönige von Cöln ” (The Three Kings of Coleyne)spielen müssen.
Vor der Capelle sind beerdigt die Erzbischoffe vonCöln, vom Hause Baiem, und “ les entrailles ” derKöniginn Marie von Medicis ; im Chor ist das Grabdes Erzbischoff Philip von Heinsberg, und der, seinerschönen Arbeit wegen, berühmte silberne Sarg desHeiligen Engelbert. Von der linken Seite des Chorsführt eine Treppe zur goldnen oder Schatzkammer,einst sehr reich an goldnen und silbernen Heili-gen, Geräthschaften, Bücher und Manuscriptedoch