298
2ch habe diese Arbeit, welche das Resultat vieljähriger ge-chrter Reisen und Erfahrungen in Italien und eines reifen Nach-bnkens ist, sorgfältig geprüft und bin von der Ausführbarkeit^ses Planes ebenso überzeugt, als von den einzigen Vortheilen,^elchx seine Verwirklichung gewähren müßte.
Als jährlicher Fonds für die Vervollständigung solcher aus^ wissenschaftlichen und historischen Gesichtspunkte zu machen-" Sammlung würden tausend Thaler genügen, daneben müß-" eintausendnndfünfhundert Thaler zur Erwerbung von solchenfinalen, die aus demselben Gesichtspunkte wichtig und unent-Vlich sind, verwandt werden können.
Ew. Majestät werden aus dieser Uebersicht zu entnehmen ge-welche große Zwecke für gründliche Kunstbildung und an-^uliche Alterthumskunbe durch die Ausführung eines solchen, Mes erreicht werden können, und wie sich die sonst endlosMineaden neuen Ankäufe auf ganz unbedeutende Summen zurück-^'en lassen, die, im jährlichen Staatshaushalt einer großenoiiarchje unmerklich, in kurzer Zeit ein größeres Resultat ge-als ohne Plan ausgegebene Hunderttausende.
Die persönlichen Erfordernisse zur Verwirklichung dieses um-M'endcn Planes für das Antiken-Museum wären durch die An-'wg des genannten verdienten Gelehrten gedeckt, der Italien kennt, und daselbst durch italienische und lateinische Arbeiten,^ w Deutschland durch das Ew. Majestät zugeeignete Pracht-
werk
rühmlichst bekannt ist. Er könnte jene Arbeit, wobei ihm
^iflich stin zu dürfen ich mich glücklich schätzen würde, während
^tter Iah^ Italien vollenden, und es wäre ihm dazwischen
^ / rtwa im nächsten Jahre, ein gemeinschaftlicher Aufenthalt inBerlin
übr
nothwcndig, um durch ein genaueres Studium der ihm
rgens schon großenteils bekannten Koller'schen Sammlung die°rhandencn Schätze des Museums aus eigener Anschauung voll-
j»
DZas Frankreich und England darbieten, würde sich in einer^ )wst ohne große Mühe und mit mäßigen Fonds hinzufügen lassen.