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Kleine Reisen im Schweizerland : Beyträge zur Topographie und Geschichte desselben / von Hans Rudolf Maurer
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«nährt, die sich dünnt abgeben. Und doch hatte hierkeine Einführung fremder Waaren statt.

Die Duetten der Linrmat.

Der Umfang der Länder ist beträchtlich, aus welchender Strohm der Limmal seine glänzenden Fluchen ein»pfüugk- Ganz G arus ergießt sich mit allen seinen Waffetnin seinen Schvoß. Die Grafschaften Napperschivcil, Uznach und Gast« und das halbe SarganS zollen ihm alle ihreBäche. Die Märchen mit decHelste des Cantons Schweiztheilen der Limmat ihre ewig rinnenden Quelle» mit.Einiche Thäler des Zürichgebiels schicken ihr ihre reichernoder ärmer« Wasserschätze zu. So von allen Seitenbereichert, und im Zürichsee gereinigt ergießt sie sich miteinem mächtigen Strohm in die Lore. Der Umfangihres Gebiets, und der ihr unterthänigcn Seen undBäche beträgt vielleicht dreyßig deutsche Mci'cn, Solltejemals innert diesem Bezirk, der aus Berg und Thalmit bezaubernder Mannigfaltigkeit zusammengesetzt, undgegen Osten und Mittag in die höchsten Schncegebürgeder Alpen eingekettet ist, ein Landregen fallen, vereinenFuß hoch Wasser über die ganze Oberfläche mit einmalverbreitete, wie ungeheur viel Wasser würde zur Limmat rusammenströhmen? Nur ein Vicrthcil dieser Waffermengeverursachte von Zeit zu Zeit jene unmäßigen Wasserbvhcn,und Ueberschwemmungen, die in den Chroniken verzeichnetsmd, und wenn schon von kurzer Dauer, dennoch unglaubli-chen Schade» stifteten. Die Geschichte erwähnt solcherSzenen, in den Jahren iryb. 127;. 1407.,148-).