94 ———
Menge gefunden worden, sind die Anhöhe von Gäbistork,der Platz am Fahr Wiudisch; die Höhe im Dorf Windisch.Das Kloster KönigSfelden ist, lant der SkistungSakte,groffenlyeils aus Steinen von alt« Dindoniffa, die manausgegraben, gebaut worden. Hinter demselben ist dieAuhöhe an der Aare voll alten Gemäuers, und tiefer gegendem Bad Schinznach scheint die Värlisgrub ein Amphitheatergewesen zu seyn; wo noch Gefängnisse und Elephanten«kuochen neulichst gefunden worden. In Vrugg sind nichtweniger wichtige und viele Alterthümer entdeckt, und wolmehrere zernichtet, als bemerkt worden. Altenburg selbststeht noch umringt von dicke» alten Mauren ; deren Neste»in weiter eyförmiger Figur, Hütten und Vaumgarteneinscl'liesse»; sehr wahrscheinlich das Kasirum, oder derwichtigste Theil desselben. Die Namen Windisch undAltenburg selbst sind Resten des Alterthums. Auch ver-rathen die regulären, in Felsen eiugehauenen hohen Uferder Aare von Altenburg bis Brugg , die künstlichen Händeund die Grösse der Römer. So nahm die Stadt einenRaum einer halben Stunde längst den Wassern ein; ihreBreite ist weniger bestimmbar.
Ueberall zerstreuet fand man Leichensteine von Soldaten.Mehrere Jnscriptionen lehrten, daß man Merkur, Kastor,Pollnr, Ceres, Venus, Minerva, Mars, Apoll anch dieegyptische Isis da verehrt habe. Au verschiedneu malenhat man eherne, silberne, auch goldene Götzenbilder ge«funden. Man hat Scherben von Töpferarbeit aufgegra-ben, Urnen, Lanzen, Hausgcräthe, Thürschlüssel undSchlosse, geschnirtne Steine mit und ohne Fassung, Ringevon manigfaltigen Sorten. Am zahlreichsten waren die