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Kleine Reisen im Schweizerland : Beyträge zur Topographie und Geschichte desselben / von Hans Rudolf Maurer
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122
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Ein Theil dieses Lands ist dem Strohm der Aare entrissenworden, seitdem die Quelle auf einer Insel mitten darin«entdeckt ward. Manche kostbare und kühne Versuche,wurden seit einem Jahrhundert gewagt; endlich gelanges, die Insel in festes Land zu verwandeln, dem Skrohmeinige Jucharten Land abzugewinnen, die nun fruchtbareMatte» und Gcmüßgärtcn sind: oder mit Gebüschenbewachsen, sich zum Gebrauch allmählich bereiten; denKranken gesündere Lust und angenehme Spaziergänge,und dem Besitzer vielfache Vortheile verschaffen. Weisder Boden, der ehmals. Bett des Strvhms war, nochnickt genug erhöht ist, so findet die Aare, wann sie sehrhoch geht, Gelegenheit, einen Streifzug von einigenStunden, oder ein paar Tagen in das ihr entrissene Landzu thun, von wo sie sich aber immer bald zurückzieht.

Die ganze Gegend des rechten Ufere der Aare machteinen Theil das Amt Eigen oder Königsfeld unter derHoheit von Bern aus. Mit dem ersten Namen belegtendie Grasen von Habspurg dies ihr Stamnignt, der zweyteschreibt sich von der Eroberung der Berner 74,;. her,uud der Sskularisirung dieses Klosters i;r8. Habspurgaber liegt mit dem Bad in der Gemeinde Birr: wohindie Gebornen zur Taufe, die Gestorbnen zur Beerdigunggehören, in der Entfernung einer kleinen Stunde.

2l.

Das Habspurger Bad.

Der Vormittag des folgende» Morgens solle dem Heilebad Schinznach, der Abend dem alten Schlosse Habspurggewidmet werden. Die Straffe von Lenzburg und Bern