78 Eydgnoßische
wandte aller übrigen Glaubens-Dekank^für sich und ihre Nachkommenen absage^
2. Sie erkennen auch einander«: fürvertraute, wahre, hertzliche Bruder w»»«auch einander in allen offenen Handlungund Instrumenten, und sonderbahrendein, in Worten und Wercken, also einan^ren heissen und nennen, auch Lieb und ^gemein haben nach Inhalt der altenten, die hierdurch sollen bestätiget, unddringenden Ursachen also erläuteret seurn §
z. Daß sie wollen bey dem R-wE !Glauben verharren,darauf leben und E'und einanderen darbey schützen und handv'den. Wo auch einOrth davon künfftigbin a htretten würdevollen selbiges die übrigenbey dem gesagten Glauben zu verharren"thigen.auch dieAnfanger oderAuffwicklerl"chcs Abfahls, nach Verdienen abstraffen. .
4. Einanderen wider alle und jede Mnvdie eines anderenGlaubens sind wann dm ^den eines aus den Orthen clireÄeoder unerdichtetem Schein des Glaubens halber agreiffen, mit Leib und Gut bcyznspringen n .zu helffen. Und solle darwider keine altere njüngereBündnuß,im geringsten nichts gem.
5. Eben diese Hülffe, solle man einanvzu leisten schuldig seyn, wann eines vonOrthen, von den Religions - Feinden du»Schmach, Verachtung rc. zu den SS# 11 özwungen und gedrungen wurde.
Dieser sonderbareBund hat bey den Cva ^gelischen Orten ein grosses Mißtrauen/ m ^
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